Geschichte - Nach dem Krieg

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Es dauerte einige Jahre, bis sich nach dem Krieg die alte Mannschaft wieder voll aufgefüllt hatte. Jüngere Kameraden kamen hinzu. Das Gerät musste teilweise ersetzt werden. Als Fahrzeug wurde im Jahr 1949 ein Mercedes LF 8, unser Hugo, wie er später genannt wurde, angeschafft. 

Ab 1950 fanden wieder regelmäßig die Stiftungsfeste statt. 

Im Jahr 1952 wurde Ortsbrandmeister Johann Kruse neuer Gemeindebrandmeister, im Jahre 1953 wurde Johann Meinen zum Ortsbrandmeister ernannt. Dieses Amt hatte Kamerad Meinen bis zum Jahre 1956 inne. Dann gab es Neuwahlen und Hermann Eilers wurde Ortsbrandmeister In der Folgezeit gab es viele Neuerungen in der Grabsteder Wehr. 

Die Übungsabende wurden 14-tägig abgehalten.

Das alte Feuerwehrhaus wurde 1958 umgebaut und erweitert zu einem Gerätehaus mit Wohnung. Im Jahr 1963 wurde beschlossen, vorübergehend die alte Alarmierung wieder durchzuführen, nämlich mit Brandhörnern. Grund hierfür war die seit dem Tag der Sturmflutkatastrophe defekte Sirene bei Johann Kruse. Diese konnte aufgrund der knappen Mittel der Gemeinde nicht repariert werden. Geräte und Ausrüstungen wurden angeschafft. Viele junge Kameraden kamen in die Wehr. 

lm Jahr 1966 wurde durch den Kreis und die Gemeinde ein Tanklöschfahrzeug angeschafft. Es war nicht neu, wurde aber gänzlich überholt und neu lackiert. Damit erhöhte sich die Schlagkraft ganz bedeutend. Durch die Erweiterung der Trinkwasserversorgung erhöhte sich die Anzahl an Hydranten und somit verbesserte sich auch die Löschwasserversorgung. Es gab Großbrände zu bekämpfen wie zum Beispiel bei der Ziegelei Uhlhorn & Co. 

Aber auch die Wettkämpfe wurden immer mit in den Dienstbetrieb aufgenommen. Bei örtlichen Feiern und Veranstaltungen war die Feuerwehr nicht wegzudenken. 

Nach14jähtiger Amtszeit als Ortsbrandmeister wurde Hermann Eilers im Jahr 1970 in den Feuerwehrruhestand verabschiedet. Zum Nachfolger wurde Gerhard Balster, zum Stellvertreter Willi Klockgießer ernannt. 

Das alte Löschgruppenfahrzeug musste wegen Altersschwäche erneuert werden. Die Gemeinde bewilligte die Mittel und eine Woche vor dem Jubiläum traf das neue LF 8 ein, ein Opel Blitz mit Vorbaupumpe. Das Tanklöschfahrzeug wurde nach Bockhorn überführt. 

Im Jahr 1971 wurde das 50-jährige Jubiläum mit einem Kommerzabend und einer Großveranstaltung auf dem Gelände der Fa. Uhlhorn gefeiert. 

Aufgrund der Gebietsreform gehörte die Wehr Grabstede in der Zeit von 1.8.77 bis 1.1.1980 zum Landkreis Ammerland. Die Feuerwehr wurde zu immer mehr Aufgaben herangezogen. So musste zwangsläufig ein MTW angeschafft werden, um alle Geräte und die Mannschaft zu den Einsatzorten bringen zu können.

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